Band 
Erster Theil.
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Die Naurachcr, bewohnten das Gebiet vonBasel / zwischen Rhein und Jura.DieThuling er, Boj c r und Lo th akrlg c r,das rechte Rheinufer/ vom Einfluß der Aare bisin den Bodcnsee.

Die Rhätier/ das heutige Vorarlberg undBündtnerland, zwischen dem Rhein / dem Jni,der Jll und dem Alpenwall.

Die Lepontier, die Levpntina und Rivicrabis an die italienischen Seen.

Die Veragner/ Seduner und Nantua-ten/ das Walliserthal bis an Lemanersec.

Die Sequanen und Mediomatiker dieleberbergischen Aemter, Hochburgund und dasSundgau.

Die Verfassung der helvetischen Freistaaten war ganzmilitairisch; zu Schutz und Trutz hielten die Gemeinden zu-sammen. Die streitbaren Männer ernährten steh von derJagd/ oder streiften von Zeit zu Zeit gegen die Nachbarenhinaus auf Raub. Ein Fell war ihr N^ock, ein hölzernerSchild ihre Wehr/ Sp^er und Keule/ Schwerdt/ Pfeil undBogen ihre Lieblingswaffcn. Aus dem zahlreichen KriegS-adel wurden bei den Volksversammlungen die Anführer ge-wählt; vereinigten sich mehrere Gaue zu einem gemeinschaft-lichen Unternehmen, so wählten sie einen ihrer Fürsten zumOberhaupt, der dann auf einem Schild erhoben, und von derMenge durch Zuruf und Waffengctöß begrüßt wurde.

Erste Waffenthaten der Helvetier.

Von den frühesten KriegSthaten unserer Altvodern, ver-dienen zwei erwähnt zu werden. Ungefähr 280 Jahre vorChristi Geburt, gelang es dem Helikon mit einem Hau-ssen beherzter Männer, durch das WalliS über die Alpen zudringen und sich in den ligurinischen Bergen-festzusetzen. EinJahrhundert später rotteten sich die Helvetier zusammen, umden steten Einfällen ihrer Nachbarn auf dem rechten Rhein -ufer ein Ende zu machen; sie zogen über den Grenzfluß,verheerten mit Feuer und Schwerdt daS^hcutigc Schwaben,