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Bern und Solothurn , erkannten Ludwig; die Bischöffezu Konstanz und Chur , die Grafen von Kyburg , Hom burg , Toggenburg und die Stadt Zürich , hielten fürFriedrich.
Durch die Lage der östreichischen Besttzungen boten stchdrei Angriffspunkte auf die Waldstätte dar:
2) Von Zug und aus der March gegen Schwyz .b) Von Luzern auf dem See gegen Nidwalden .
°) Aus dem Laslithal gegen Obwalden .
Die Vertheidiger hatten die innere Linie/ um über denWaldstöttersee ihre Kräfte schnell vereinigen und den getrenntten Kolonnen des Feinds entgegen werfen zu können.
Mit Anfang des Wintermonats Wertes Leopold seine Ge-treuen und alle Dienstmannen des Hauses Habsburg / zu wel-chen stch viele Adeliche der umliegenden Gegend, auch 60 Ge-wappnete aus Zürich gesellten, auf seinen Stein zu Ba-den. Da ward KriegSrath gehalten und ein umfaffender Plan
genehmigt, welcher dahin gieng: Die Länder von allen Sei-ten gleichzeitig zu überfallen. Das Hauptheer, 12,000 Ritterund Knechte, ward in zwei Kolonnen nach Zug beordert,von wo aus durch Scheinangriffe gegen Arth , die Verth«di-ger in der Vermuthung bestärkt werden sollten, daß der Em-burch dort geschehen würde. Inzwischen sollte die ganzeMacht, über den Berg nach dem Aegerysee ziehen und denwahrscheinlich schwach besetzten Paß am Schornen wegnehmen.Die Angehörigen von Einffepeln, unter Befehl des Herrn vonUerikon , wurden angemacht, diesen Angriff im Sihlthal zuunterstützen. Zu Luzern wurden mehr denn tausend Streiterdurch die Amtleute zu Willisau , Wollhausen und Rothenburg gerüstet, welche im Zentrum das Land Nidwalden , vomSee her anfallen sollten. Graf Otto von Strasberg, derpfandweise die Reichsvogtei im Oberhasly innehatte, erhieltden Auftrag: heimlich die Mannschaft des Oberlands zu samm-
und mit 4 ooo Mann, über den Brünig in Obwalden
^zufallen.
Von diesen Rüstungen zum Theil unterrichtet, griff dieganz« Bevölkerung der drei Länder zu den Waffen. Auf hem