für eine ganze Gemeind/ ward einhellig z'mehr/ eineneue Kirchen zn bauwen" 96).
Der Enthusiasmus ist ansteckend. Was früher schläf-rig schlich 97) , gieng itzt unter Leitung des Schrei-nermetsterS Jakob Schön im Feuereifer 96). ImWinter konnte man schon Gottesdienst halten / undS66L war sie von Suffragan Anton Friddi ringe-welyt 99).
Die in den Thalgemeinden des Kantons tödlicheSeuche stieg auch den Berg hinan. Da fielen aufden Todbettern reichliche Opfer. Sie wurden verwen-det/ die Pfarr- und Frühmcßpfründ zu verbessern ioo).
So innig und treu diese Bergleute an Religionhielten/ so eifrig an ihren politischen Sachen. An einer
§ 6 ) Bruderschastbuch zu Nenheim»
Z7) ,,8ul> langmckis oonrllils kaerenr."
98 ) Die Bauern schafften ,,in§eiuibus laboribur, reck l>rom -z>tir animir das Material herbey.
99) i6Z0 wird der Tburmdachguhl und der Choraltar ge-macht; dieser 1L66 geweiht.
100) Der Pfarrer erhält wöchentlich io Schi., der Früh-wcsser 10 Batzen mehr. Der Geber wird jährlich inJahrzeite» erinnert.