ergrimmten Küchenfurien in Berührung. Nur der armemüde Soldat mußte öfters Alles aufbieten, um gegendiese das Schlachtfeld zu behaupten, da sie nicht seltenmit Bratspießen, Feuerzangen und ähnlichen Waffen ausdem Küchenarsenale ihm zu Leibe gingen. Hier undda geschah es auch wohl, daß die geifernde, sich inihren Küchenrechten gekrankt fühlende Dame mit ihrerberußten Servante und Kampfgefährtinn vor der Thüreso lange campiren mußte, als es dem männlichen Siegergefiel. Unsere Leute bewiesen sich nicht sonderlich minnermuthig bei Auftritten dieser Art. Es galt die Rechts,ansprüche ihres Magens!
Nur wenigen war es eingefallen, in Strasburg ihrTeutsches Geld gegen Französisches umzuwechseln; wirmußten es daher schon geschehen lassen, übervortheilt zuwerden. Alle hiesigen Einwohner, Juden und Christen,glaubten gleiche Rechte zu haben, uns zu bekriegen; wirverloren hier und da 3 bis 4 vom Hundert.
In diesem Städtchen wurden mehrere Wagen mitBrot beladen und unserm Ncgimente in s nächste Nacht,lager nachgebracht. Ich war denselben mit sechs Unter,officieren zur Bedeckung, beigegeben und sollte zugleichals Nachhut dienen. Ich mußte also dem Negimenteunmittelbar folgen. Mehrere Stunden lang blieb ichauch demselben auf hundert Schritte angeschlossen. Jetzthielten die Fuhrleute an einem Wirthshaus? in einemkleinen Dorfe. Sie wollten frühstücken; allein da zwi,schen mir und den Truppen kein so bedeutender RaumStatt finden durfte, so trieb ich die wälschen Bauernzur wettern Fahrt an. Auf meinen Befehl nicht achtend