Band 
Erster Theil.
Seite
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barschaft von Spanien ankündigt, wo Braun die Liebelingsfarbe ist.

Wir trafen während unseres sechs Wochen langenMarsches allenthalben sehr gute Betten an. Sie bestan-den größten Theils aus roßhärenen Matratzen und süd-westlicher aus wollenen. Auf Federn schläft man nicht.Auch dem gemeinen Soldaten wurden solche Betten nichtselten z» Theile, um sich von seiner Ermüdung zu erho-len und seine Glieder zum weiter:» Marsche zu stärken,was wir der Einrichtung Napoleons , der in dieser Hin-sicht für die Bequemlichkeit der Truppen in seinem Landesehr sorgte, zu verdanken hatten. Daher mag eS auchkommen, daß die Franzosen so ungern bei uns auf demStroh schliefen. Dieß war jedoch, nebst dem vortreff-lichen und wohlfeilen Weine, das einzige Gute, waswir in Frankreich fanden.

So einladend für mich jeden Abend das FranzösischeBett war; so konnte ich es doch selten ohne Gefahr be-steigen. Es liegen vier bis fünf, oft mit Stahlfedernversehene, Matratzen strotzend auf einander. Hat mannicht Gigantenbcine oder sind die Kellnerinnen zu frühefortgeschickt, so muß man seine Zuflucht zu einem ziemlichhohen Stuhle nehmen, um dieses Bollwerk der Ruhezu erklimmen. Zweimal hatte ich das Unglück, einenwurmzernagtcn Stuhl in die Hände zu bekommen, dcreigentlich nicht zum Sitzen, sondern nur zum Schmuckedes Zimmers oder zum Beweise von der Vorliebe desBesitzers für Alterthümer zu dienen schien, und siel derLänge nach nicht ganz sanft auf den mit weißem Sandebestreuten Boden. Vorhänge und ein sogenannter Bett-