Band 
Erster Theil.
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ES schmerzte uns, zur Vergrößerung der Macht einesfremden Staates dasselbe Schwert zucken zu müssen, dasspäter ruhmwürdigcr gegen denselben Staat zu Teutsch.'lands Befreiung von fremder Gewaltherrschaft geführtwurde. Der Unterdrücker entzog unsere Hände demPfluge, um sie tödtcud gegen unsere Drüdcr zu ge-brauchen. Teutsche fochten gegen ihre eigenen Landsleutein Spanischem oder Englischem Solde, und Schweizer standen gegen Schweizer mit getheiltem Interesse.

Unter diesen und ähnlichen Gedanken sehten wirunsern Marsch fort. Wir sahen bald ganz andere Men-schen und hörten eine andere, uns ganz unbekannteSprache. Das Clima war noch nicht merklich wärmer,und die Cultur des Bodens hatte, mit wenig Abwech-selung, beinahe denselben Character, wie jenseit derPyrenäen . Die Nacht war eingebrochen. Wir konntendie Gegenstände in diesem engen, links von einer Gebirgs-kette und rechts durch die Didasoa begrenzten Thale nichtmehr genau unterscheiden; im Finstern schleppten wirunsere müden Füße fort und erreichten gegen zehn Uhrdas erste Spanische Städtchen

N r u n.

Hier kamen uns keine Furiere mit Quarlierbilletenentgegen; nur die Stabsvfflcicre erhielten solche, indeßdie Subalternen in zwei uns angewiesenen feuchten Klö-stern bei ihren Leuten die Kühle der Nacht ertragenmußten. Die Mönche harre der Krieg vertrieben; derRosenkranz war mir dem Schwerte vertauscht worden,in den Scharen unserer Feinde standen die frommen