Band 
Erster Theil.
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Seit dieser Zeit war Portugal der leichte SpielballDonapartischer Tyrannei, wie ehemals des Englischen Seedespotismus, und mußte zu Erhaltung seiner Selbst/Müdigkeit ungeheuere Summen zahlen. Frankreichs Plane, den Portugiesischen Thron umzustoßen, warennoch nicht gereift. Jetzt aber hatten die für jenes Reichglücklich eingetretenen Umstände die Lage der Dinge ge/ändert. Im Norden und Osten war kein Feind mehr zubekämpfen, und Spanien , zu eincm Zwecke mit Frank/reich verbunden, stand dem Weltbestürmer offen. DerWesten war also für des Eroberers ungezügelte Herrsch-sucht nächstes Ziel und Portugals politischer Untergangwurde beschlossen. Den Verwand dazu lieh das gegenalles Recht den Völkern aufgedrungene, durch das Blutvon Europa's Jugend und die Thränen verarmter undverwaister Familien noch fester zu begründende Conkincn-talsystem.

Das Portugiesische Eabinett theilte sich in zweiParteien, in die Englische und Französische. Jene,unter des Herzogs von Almeida Leitung, war die stärkere,diese die klügere. Beide drangen in den Prinzregcnlen,sich für die eine oder die andere zu erklären; aber er warkeines Entschlusses fähig. Frankreich und England drohtenzugleich, jenes mit dem Einfall in Portugal , wenn essich länger weigere, dieses mit der Sperrung der Portu-giesischen Häfen, der Wegnahme Brasiliens , Madera'sund anderer außereuropäischen Besitzungen, wofern esFrankreich folge» sollte. Dagegen versprach Albion'sKönig, zur Entschädigung Portugals die Spanischen Cvlonien in America erobern zu helfen, Portugal selbst