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und des Jnfanten Don Francicco Wünsck)e, in Dcglci-tnng eines Adjutanten Murals nach Bayonnc zu reisen,gaben das Zeichen znm Ausbruche frecher Empörung. Die-ser Officicr, im Begriffe die Königinn abzuholen, wurdevor ibrem Pallastc mischandclk und kaum gelang es derbork aufgestellten Wache, sein Leben gegen die Wuthdes herbeiströmenden Pöbele zu sichern. Beinahe allewaffenfähige Mannschaft Madrids halte sich in den Stra-ßen und auf den öffentlichen Platzen versammelt; vieleBauern aus der Umgegend, zu diesem Aufstande herbei-gerufen, gesellten sich dazu und drangen, wulhschäumcndeMönche an ihrer Spitze, mit einer sechsmal überlegenenMacht von allen Seiten auf die Französische Garnison ein. Diese vertheidigte sich anfänglich mit kaltem Bluteund vieler Schonung gegen die Empörer; als aber vieleeinzelne Franzosen in den Straßen auf eine grausameWeise niedergemetzelt wurden, stürzte sie sich mit gerechterErbitterung unter die rasende Menge, Leiche auf Leichehäufend. Der Kampf auf dem Pallastplatzc, wo einFranzösisches Bataillon mit zwei Kanonen aufgestellt war,halte im Beginne einen ziemlich ernsthaften Characterangenommen, und die Empörer in der grasten Alcala-straste blieben so lange Meister derselben, bis GeneralGrouchi dreißig Kartätschcnschüsse unter sie thun ließ.Alsbald zeistreucte sich die zahllose Menge in regelloserFlucht. Dieß war der Augenblick ihres Verderbens. DieEavallcrie gewann dadurch freies Feld und machte meh-rere Slnrmritte mir vieler Wirkung. Auch auf demHauxtplatze wurden einige kleinere Partien durch eineAbtheilung der Kaiscrgarde zu Pferde unter dem Com-