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Carls Proclamation an sein Volk, »m es zur
Ruhe und Eintracht mit den Franzosen - aufzufordern«
„Spanier, geliebte Unterthanen?
„Treulose Menschen geben sich Mühe, euch zu ver<„.führen. Man möchte euch zur Ergreifung der Waffen„gegen die Französische Armee verleiten und zu gleicher„Zeit diese gegen euch und euch gegen sie aufreizen. Ein„solches Beginnen kann nur die Verheerung von ganz„ Spanien und Unglücksfalle aller Art zur Folge haben.„Der Parteigeist, dessen so traurige Wirkungen ich schon„empfunden habe, regt sich noch. Diese eben so wich-„ tigen als bedenklichen Umstände bestimmen mich für den„Augenblick, mich mit dem Kaiser der Franzosen, meü„ nein Bundesgenossen, über alle euer Glück betreffenden„Gegenstände zu verständigen; hütet euch aber, seinen„ Feinden Gehör zu geben. Die euch gegen Frankreich „aufzuwiegeln suchen, dürsten nach euerm Blute; sie„sind entweder Feinde eurer Nation, oder Englands„Unterhändler, die sich bei diesen Umständen geschäftig„ zeigen , deren Eingebungen aber den unausbleiblichen„ Verlust eurer Colonicn, die Theilung eurer Provinzen„ und viele Jahre der Verwirrung und des Unglücks für„euer Vaterland erzeuge» würden.
„Spanier! Vertraut meiner Erfahrung und ger„horcht dieser Gewalt, von Gott und meinen Vätern„mir verliehen! Folgt meinem Beispiele und bedenkt„wohl, daß in eurer jetzigen Lage nur des großen„Kaisers, unseres erhabenen Bundesgenossen, Freund-