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übte er wider seine Natur und Ueberzeugung. Am liebstentrat er überall als Träger der Gewalt hervor, durch sieentschied er Alles am liebsten; doch hiess er auch die Listwillkommen, wo er die Grenze der Gewalt als Menscherkennen mußte — was ihm immer das widerlichste Gerfühl erregte. Wo Napoleon befahl, d.a allein handelteer aufrichtig und in seiner Art.
Nach dieser Ansicht darf man schon ziemlich unbe-denklich schließen, daß jene Versuche gegen SpanienEingebungen der Gcmaltlust waren; außer allem Zweifelstellt sich aber Napoleons Anmaßungssinn darauf, wennman sein Verfahren gegen Spanien vom frühesten Beginnean betrachtet.
Schon zur Zeit seines Consulats verrieth er Absich-ten auf dieses Land und suchte dessen Bewohner für sichzu gewinnen. Darum sandte er ihnen unter Leckere seinedisciplinirtcsien Truppen als Hülfsarmec gegen Portugal,die sich gegen die Spanier auch wirklich so freundschaftlichbetrugen, daß es diesen leid zu thun schien, als nachgeschlossenem Frieden (1801) ihre Bundesgenossen nachFrankreich zurückmarschirten. Durch den Vertrag vonFontainebleau, der Portugals Theilung zum Gegenständehatte, rückte Napoleon seinem Ziele nun schon näher,indem er unter der Maske der Freundschaft »nd Verbin-dung auf eine gute Art eine Armee nach Spanien zubringen wußte, um dieses Reich bei dargebotener Gele-genheit zu unterwerfen. Daß dem so war, bewies Na-poleon selbst sogleich darauf, als er wider den Inhaltjener Convention Statt 4 v,ooo Mann 60,000 alsReserve in Bayonne zusammenzog, die bald hernach
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