vont Throne. Napoleon hatte sich als Vermittler auf-geworfen, um seine verderblichen Absichren hinter dieserMaske zu verbergen und vor der Welt als treuer Ver-bündeter des unglücklichen Königs zu erscheinen. Schonwar es seiner Herrschbegicrde schmeichelhaftester Triumph,sich in alle Angelegenheiten fremder Staaten als Schieds-richter zu mischen. Besonders willkommen waren ihmdie Spaltungen in der Königlich-Spanischen Familie,deren Leitung und Beendigung seines Kopfes rcichgefüllteQuellen nicht minder offenbaren, als sie seines HerzensSchwärze und seiner Gesinnungen Unlauterkeit enthüllen.Hätte er mit offener Art der Verwirrung und Umwälzungder Dinge in Spanien sich widersetzt; hätte er mit demNachdruck, welchen seine Macht ihm erlaubte, den Be-wohnern geboten, der Englischen Nation die Häfenzu verschließen und jede Gemeinschaft mit derselbenabzubrechen — man würde ihm seine anmaßlichen Ein-griffe in fremde Freiheit vielleicht vergeben, ja in Rück-sicht auf das Ganze ihn wohl entschuldigen können. Alleinso edel dachte der Mann des Despotismus nicht! Waskümmerten ihn die Völker? Ob Engländer oder sonstJemand ihrer Freiheit Fesseln gab, galt ihm gleich,wenn er die Zwingherrschaft nicht üben sollte! Aberfür diese war er bedacht, und damit sie ihm desto sichererwerden mußte; brauchte er die List, durch Zwist im In-nern sich selbst zu heben. Wenn er daher den Rüstungender Spanier im Jahre iöv6 ruhiger und gelassener zu-schaltete, als es sonst in seiner Sitte lag; so war diesesnicht Mäßigung, sondern kluge Berechnung. Napoleon sah mit Freude, wie die Spanier der eigenen Unabhän-
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