Band 
Erster Theil.
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und Schonung väterlicher Ton ward heimlich selbst vondenen verspottet, gegen die er sich besonders milde aug-sprach. Nur hier und da mochten Einige, die sich auf-geklärter fühlten, für jenes Verfahren und jene Anord-nungen wirklich günstig gestimmt seyn.

In einer solchen Selbsttäuschung geschah es denn,das; nur so wenige Rebellen von ihm zum Tode verdammtwurden, daß selbst Romana in dem Amnestiegeseh mit begrif-fen war. Seine Zwecke suchte er noch besonders dadurchzu erreichen, daß er seinen Königlichen Bruder nicht alsSieger im Triumphe der Waffengewalt auf dessen seitvier Monaten verwaisten Thron zurückführte.

Am 9. December versammelte er alle öffentlichenBehörden, und ein Ausschuß derselben bat Joseph, sei-nen bisherigen Aufenthaltsort, el Pardo, zu verlassenund die Hauptstadt des Reiches mit seiner Gegenwart zubeglücken. Derselbe hielt auch am 2 2. December mitgroßer Pracht seinen Einzug zu Pferde, und 28,700Madrider Bürger schwuren den Tag darauf in der Ka-thedralkirchc Sän Jsidro vor dem Altare des Herrn aufdas Sakrament den Eid der Treue.

Mitten im Geschäfte der neuen Regierungsorgani-sation begriffen, verlor der Kaiser keinen Augenblick, nichtnur die Hauptstadt durch Entfernung der zerstreuten feind-lichen Corps mehr zu sichern, sondern auch EnglandsMacht und Einfluß auf der Halbinsel mit Einem Schlagezu vernichten. Nufin säuberte die Gegend zwischen Ma-drid und Ocana und nöthigte durch seinen Uebergang aufdas linke Tajoufer bei Aranjuez die Reste des Spanischen Mittelheers, sich nach Cuenca zu wenden, statt nach