Band 
Erster Theil.
Seite
469
JPEG-Download
 

469

laRomana. welches, meistens aus Spaniern bestehend,den linken Flügel bildete, möglich zu machen, sich mitderselben z» vereinigen. Um jedoch diesen Plan der Engeländer zu vereiteln, begann von Französischer Seite derAnqiiff sogleich durch Merle's Infanterie. Man schlugsich beiderseits sehr tapfer. Des Gefechtes Beginn warden Franzosen günstia; später aber litten sie beträchtlich,so wohl durch das Kleingewchrfeuer als durch das gröbereGeschütz. Dennoch blieben sie Meister des Schlachtfeldes,obschön ihre Reiterei, durch den ungünstigen Boden zu-rückgehalten, nur in einzelnen kleinen Abtheilungen ge-braucht werden konnte. Der Feind zog sich mit Verlustvon einigen hundert Mann an Todten und Gefangenenzurück den Franzosen Villa Franca überlastend, nachdemrr die dortigen Mehl- und Fruchtmagazine in Brandgesteckt, viele Gelchützgeräthe unbrauchbar gemacht undSoo seiner Pferde gctödtet hatte. Gegen 30V krankeoder verwundete Engländer fand man in den Hospitälern.Auch die Franzosen hatten in diesem Gefechte *) bedeu-tend gelitten; besonders schmerzhaft war ihnen ColbertsTod. Dieser seiner vorzüglichen Talente wegen hochgeach-tete Cavalleriegeneral hatte sich mit den Plänkiern derInfanterie zur Besichtigung des Bodens, Behufs bessererAufstellung seiner Reiter, etwas z» weit vorgewagt. Einekleine Kugel traf den jugendlichen Helden, der für Frank-reichs Waffenruhm bereits so viel gethan hatte, an derStirn und gab ihm den Tod. Der Aufzeichnung werth

») D-ete nennen es das Eei'echk von Prieres , die Tnaländer von C-icadelol.Beide Orte oreiijen mii ihrer Ecmar.mig an einander.