Am 2l. Octöber desselben Jahrs, von einer wichtigenSendung aus dem Hauptquartier der Centralarmee zu-rückkehrend, ward der Verfasser von 250 Pferden derBandeFrancisqueti'szwischen Mora und Consuegra aber-mals angegriffen. Seine Begleitung bestand aus nichtmehr denn 87 Badenschen Füsilieren. Anderthalb Stundedauerte der Kampf, ohne daß es der Ucbermacht gelun-gen wäre, die kleine Schar zu bewältigen, welche in-zwischen fünf Todte und vier schwer Verwundete zahlte.
So lauerte der Tod allenthalben im Hinterhalte aufseine Opfer. Des Spaniers Arm ermüdete nicht im hei-ligen Kampfe für sein Land und feine Sitte. Diese Alleshingebende Selbstverläugnung eines edeln Volkes wirdals Muster glänzen in der Geschichte des Patriotismus,nachahimingswerth für jegliche Nation, die. Vortreffli-ches in sich bergend, sich selbst gebieten kann. Zweimalbewies Tentfchland bei ähnlicher Gefahr ähnliche Ermu-tigung. Möge die Zukunft in neuem Dränge des Vater-landes gleiche Kraft der Einheit und Freiheit zeigen!
Mequinenza'ö schimpflicher Fall war ein für Frank-reichs Waffen höchst glückliches Ereigniss Denn es be-herrscht jene Feste die Schiffahrt auf dem Ebro und eig-net sich überdieß zu einer Hauptniederlage aller Kriegs-bedürfnisse. Letztere ließ daher Suchet hier unverweiltzusammenbringen, um Tortosa's Belagerung zu beginnen,an der ihn von Aragonien her nichts mehr hindern konnte.Seine Siege hatten ihm den Besitz dieser Provinz gesi-chert, und durch eine weise Verwaltung derselben war jeg-liche Besorgniß für den Unterhalt seiner Truppen entferntworden. Der Schutz des Eigenthums hatte den Arm