Band 
Dritter und letzter Theil.
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seiner vortheilhaften Stellung zu behaupten. Gleichheftige Anfalle hatten die Generale Vcrgäs und Mont-maree um dieselbe Zeit abzuwehren, jener bei Darvca,dieser bei dem Fort Morella, dessen sich 1500 Valencianerzu bemeistern trachteten.

Während dieser Vorgänge war das Gcniecorps mitAnlegung zweier Brückenköpfe vor Mora und Xerta sowie mit Herstellung des alten WegS beschäftigt, den derHerzog von Orleans 1708 zu demselben Zweck durch'S-Gebirge hatte eröffnen lassen. Eben so konnten die übri-gen Blocadetruppen seit dem letzten Ausfalle mit Aus-nahme einiger unbedeutenden Neckereien ganz ruhig an denvorläufigen Belagerungsarbeiten fortfahren. Plötzlichaber ward am Z. August Nachmittags 4 Uhr durch einenKanonenschuß und das Auspflanzen einer rothen Fahneauf den Festungswerken das Signal zu einem allgemeinenAusfalle gegeben. Die Besatzung brach auf mehrerenPuncten zugleich hervor, sich gegen die Vcrschanzungenstürzend, ohne auch nur einen Flintenschuß zu thun.Die vordersten Französischen Posten wurden überwältigt.Bald aber warfen sich die Generale Laval und Klopiskymit den Grenadier- und Voltigeurcompagnien des 44.und 2. Weichselregiments auf den wüthenden Feind.Anfangs erfuhren sie hartnäckigen Widerstand, der durchneue Verstärkungen aus der Stadt der unterstützt ward.Doch gelang es ihnen endlich, den Feind zur schleunigenRückkehr in den Brückenkopf zu zwingen. Hierauf faß-ten sie ungefähr einen Pistolenschuß von den PalissadenPost», wo sie sich, des Feuers von allen Werken undaus dem Platze ungeachtet, bis beinahe in die Nacht hin-