ein z» behaupten wußten. Die Spanier hatten über 4ooTodte und Verwundete, unter letztem den Gouverneur,Grafen von Ulgas selbst. Viele ertranken. Ihre Rei-terei brachte nur wenige Pferde zurück. Die Wuth derSieger war so groß, daß sie erst nach einem fürchterli-chen Gemetzel ansingen Gefangene zu machen, die sichmit dem Obersten vom Regiment Soria und 14 Ossi-cieren auf 2c>c> Mann beliefen. Die Franzosen hattennur 86 Verwundete und Todte, unter welchen vier Of-si'cicre.
Dieser nachdrückliche Ausfall rührte vom GeneralO'donel her, welcher sich seit zweimal vierundzwanzigStunden in Tortosa befand, daS Volk durch Proclama-tionen ermunterte und alle Officiere auf ihren Degenschwören ließ, zu siegen oder zu sterben. Tags daraufschlug er den Weg nach Tarragona ei», nachdem er"och einmal an dem Brückenköpfe von Xerta einen Ver-such gemacht, der indeß nicht glücklicher ablief und ihm2v Gefangene kostete. Suchet's Aufmerksamkeit anfei-ln andern Punct zu lenken, zeigten sich nicht langehernach wieder allenthalben bald größere bald kleinerefeindliche Haufen, deren Entfernung und Zerstreuungjenem indeß nur geringe Anstrengung kostete. Die Um-gegend von Leruel hatten sie sich zum Sammelplätzekrkoren, und schon gegen Ende Ocrobers stand daselbsteine neue Schar von öooo Mann unter Villacampa'sBefehle zum Kampfe fertig. Diesem unermüdlichen ge-fährlichen Gegner, der Tortosa's Entsatz versuchen woll--
zuvorzukommen und sein Corps zu zerstreuen, wardGeneral Klopisky beordert» Am Zo» langte er in jener