Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
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l5ft

wurden ober - und unterhalb dcZ Flusses fliegende Brückenund zum Schutze dieser, Brückenköpfe errichtet, zur Re-cognoscirung der Angriffspunkte und überhaupt zur ge-nauen Bekanntschaft mit dem Boden nach allen Rich-tungen Jngenieurofficiere ausgesandt, kurz nichtsward versäumt, um die so lang verzögerte BelagerungTortvsa's mit Nachdruck und Naschheit betreiben zukönnen.

Die Werke dieser Festung sind wegen Ungleichheitder Lage nichts weniger als regelmäßig. Ein Theilderselben erhebt sich aus den die Ausläufer des Albage-birges bildenden 2oo Fuß hohen Vorsprängen vonGraintfelsen. In der fruchtrcichen Ebene, die der Ebro bespült, liegen die Bollwerke L und v. Der dieselbenverbindenden Courtine fehlt der Erdwall, und ihr Halb-mond 6 kaun von den benachbarten Hohen eingese-hen und auf i5o Klafter Entfernung der Länge nachbestrichen werden. Der Umfang ragt sodann auf einermit den drciBastionen L, *) O und Ilgckronten Felsen-fläche. Von der Bastion H zieht sich die Einschließnngs-mauer in einer tiefen Schlucht bis zu einem steilen,abgesonderten Felsen, worauf das* Schloß ck, oder die^Eittadelle von Tortosa steht. Der Raum von 600 Fußzwischen derselben und dem Ebro ist durch die Fronte21. LI. geschlossen, und diese ganze Seite, vom Boll-werke II an bis oberhalb des FluffeS durch eine andere,

*) Dieses Fort ward vom Herzog von Lrlcans, nachdem er sich 170sdes Plahes bemächtigt hatte, ,ur Verstärkung dieses Angriffspuncteserrichtet, und daher nach ihm benannt.