den und die Schanzkörbs in Brand gesteckt wurden. Da-her mufften sich die Belagerer für den Augenblick begnü-gen , ihrem Unterkommen aus der Cvntreescarpc mehrHaltbarkeit zu geben und von hieraus die Ansgängc zurAbfahrt in die Graben zu bilden. Indeß sie die beide»Unterkommen durch eine Eommunication verbanden,brachten sie auf dem rechten Ufer eine neue Morferbatteriezu Stande, welche die ganze Nacht hindurch, jedoch ohnegroße» Erfolg, die Stadt selbsi mit Hohlkugeln bewarf,während die Besatzung nach Zmücklasiung dreier Artil-lericstücke aus dem Brückenköpfe abzog.
Das nächtliche Unternehme» gegen den langen Zweigder Bastion H zn erleichtern, spielte das Geschütz vomrechten Ufer mit Tagesbeginn ununterbrochen auf derenFlanke, zerstörte sie und brachte auch ihre beiden Ge^schütze zum Schweigen Der Graben war jetzt ohne alleVertheidigung und man konnte die bereits in der Nachtangefangene Abfahrt fast ungestört am hellen Tage vol-lenden. Schon Abends 4 Uhr hatte man sich in dem-selben durch einige Schanzkörbs und Erdfäcke gedeckt,und die Mlneurs waren im Stande,, bis zum Fußeder Escarpe der Bastion vorzudringen, wo sie unterdem Schutze eines mit Eisenblech überzogenen Schinn-dachs ihre gefahrvolle Arbeit begannen.
Nachdem in der Nacht aus den r. Januar die Ab-fahrt in den Fsstungsgraben vollendet war, verstärkte,nan die Schulterwchre und den am Vorabend bis zurMmengrube angelegten Uebergang über diesen Graben.Das Miniren, kaum durch einige Gewehr- und Geschütz-kugeln beunruhigt, förderte gleichwohl nur langsam, da