Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
167
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man bald auf ein ungemein hartes Gemäuer stieß. DieArtillerie hatt- indeß zur Linken erwähnter Abfahrt aufdem Rande der Contr-escarpe eine Brcschbattcrie von 4Vierundzwanzigpfündern angefangen, und die BatterieNrv 6 bereits in dem Mittelwall nächst der Flanke derHalbbastivn L eine ziemlich gangbare Oeffnung zu Stan-de gebracht. Die Belagerer wandten sich hierauf mittelsteiner traversirten Annäherung nach dem einspringendenWaffenplatze des Halbmondes, wo sie ein cirkelfdrmi-ges stark befestigtes Unterkommen errichteten, um amTage des Sturms der Bresche in der Eourtine nahe zuseyn, wahrend sie auf dem rechten Ufer, um sicher zudem bereits verlassenen Brückenköpfe zu gelangen, mitAnlegung einer Eomniunicarion beschäftigt waren.

Bei dieser Lage der Dinge und wahrscheinlich beson-ders aus Furcht vor den Minen erschien am 1. JanuarMorgens 10 Uhr eine weiße Fahne auf dem Giebel desSchlosses. Auf dieses friedliche Zeichen horten sogleich alleFeindseligkeiten auf, ohne daß jedoch Französischer Seitsdie Arbeiten unterlassen wurden. Die Wälle bedecktensich mit Einwohnern und Soldaten. Zwei Parlemen-tärofficiere erschienen und wurden vor den Obergeneralgeführt. Sie übergaben ihm einen Brief des Gouver-neurs, welcher sie bevollmächtigte, Vorschläge zu machen.Der Adjutantcommandant St. Cyr Nugues überbrachtedie Antwort in die Stadt, zugleich die Hauptbestand-theile einer Eapitulation. Der Gouverneur schien ihm«in schwacher Mann, umgeben von einigen öffentli-chen Beamten, die verlangten, nach Tarragona gesandtZu werden, wofern sie sich gleich ergebe» würde», oder