Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
169
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Und auf seine Forderung wurden die aufgezogenen Brü-cken herabgelassen. Er ging hinein, ließ das Gewehrstrecken und verwies den Officiercn wie dem Gouverneurihr Betragen am vorigen Tage. Ungewiß und über-rascht ergriff man die Partei, sich zu ergeben; woraufdenn die Grenadiere in die Stadt einrückten. Am 4 UhrAbends defilirte eine Besatzung von Y461 Mann, wor-unter 417 Officiere, als kriegSgefangen, um alsbald denWeg über Zaragoza nach Frankreich zu nehmen. Wäh-rend der Belagerung hatte dieselbe 1200 Mann einge-büßt; 177 Fencrschlünde, lyy Lasteten, yooc» Schieß-gewehre, 36.500 Bomben, Granaten und Kanonenku-geln, 1,400,000 Infanterie-patronen, looo Centner Pul-ver, Zooo Centner Blei und y Fahnen, von deneneine ein Geschenk Georg des Dritten an die Stadt Tvr-tosa war, wurden Beute deS Siegers, einer Menge an-derer Kriegsvorräthe aller Art nicht zu gedenken. Be-trachtet man dagegen den Verlust der Belagerer; so wirdman ihn nach Vergleichung der Umstände unbedeutendnennen müssen. Von einem VelagerungScorps von1c>,ooo Mann hatten sie nicht über 400 eingebüßt, imddoch waren aus dem Platze an 25,060 Artillcricschüssegethan worden. Aber so viel vermag Genie, Raschtzeitund Muth selbst gegen das scheinbar Unmögliche. Dennwer hätte glauben können, daß eine Feste, wie Tortosa ,in so kurzer Zeck einer so geringen Belagernngsarme sichergeben müßte? Immer wird die unerwartete Idee,bcn Angriff, statt von den die Werke beherrschenden Hb-hrn, längs dem Ebro zu machen, einen glänzenden Beweisvon dem eben so großen Talente als der ungemeine:! Kühn-st ihres Urberwiuders geben.