Band 
Dritter und letzter Theil.
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in ,4 Tagen sich bedingungsweise ergeben zu können,wenn sie nicht früher Hülfe erkalten sollten. St. CyrNufiues verweigerte seiner Jnstruction gemäß alles Das-jenige, was von dem Inhalte der Antwort Suchet'sabwich, und bemerkte ihnen, sie möchten, wofern mannicht rein und einfach zu capitulwen gedachte, die weißeFabne nicht fürder aufpflanzen. Bei seiner Rückkehrvernahmen die Soldaten mit Freude die Nachricht undverlangten unter lautem Geschrei den Sturm. Man setzteihn auf den folgenden Tag fest und begann daher in derNacht das Bomben 7 und Granatenfeuer aus Stadt undSchloß von Neuem, wahrend die Minenarbeit mit ungermeiner Thätigkeit betrieben und die neu angelegte Bresch--atterie bewaffnet ward. Diese spielte am 2. Morgensauf 10 Klafter mit so außerordentlicher Schnelligkeit, daßsie binnen sieben Stunden zwei für zwölf Mann in Frontegangbare Breschen eröffnete. Der bereits vorhandenendritten im Mittelwall wollte man sich zu einem Ablen-kungsangriffe bedienen. Drei weiße Fahnen flattertennun auf einmal empor. Doch überall ward das Feuerverdoppelt und um 2 Uhr Nachmittags war Alles zumSturm bereit. Suchet ließ eine Brigade des GeneralsHarispe in der großen Verbindungslinie der Laufgräbendas Gewehr ergreifen und die Elitencompagnien derTranchsewachei! sich in Solenne bilden, «m die Bre-schen zn ersteigen. Die Parlementäre erschienen aber-mals; allein Suchet hatte verboten, irgend einen auf-zunehmen, wenn man nicht seinen Grenadieren vorläu-fig ein Thor der Stadt übergeben wollte. Er nähertesich, begleitet von Generalen und einigen OsfiUeren,