Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
178
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lichen Widerstandes sich entäußernd, in wilder Hastnach der Stadt. Sechs Stück Geschütz, deren zwei be-reits demontirt waren, 62 Gefangene, worunter 4 Of-ficiere, und mehrere Todte ließ er zurück. Dagegenzählten die Sieger an Verwundeten 3 Osficiere und 4ySoldaten und an Todten 6 von den Letztem.

Dieser Eroberung ungeachtet konnte die Belagerungnicht mit erwünschter Schnelle voranschreiten, weildurch die anhaltende» Regengüsse die Gnadiana aus ih-rem Bette getreten war, und der überschwemmte Bo-den den Uebergang auf das reckte Ufer dieses Flussesnicht erlaubte, wo sich der. Feind unter den Kanonen desForts Sän Christobal und des Brückenkopfes verschanzthatte. Nachdem dieß Hinderniß endlich geschwunden,erleichterte Mendizabal selbst den Fall der Feste Badaioz,indem er auö Furcht vor einigen über die'Stadt vom jen-seitigen Ufer in sein Lager geflogenen Granaten und Bom-ben dasselbe verließ, sich l2oo Klafter weiter links zie-hend , wodurch er also nicht mehr auf den Schutz jenesForts rechnen konnte.

Die veränderte Aufstellung gewahrend, schlugen dieBelagerer sogleich eine Flugbrücke über die Guadiana oberhalb der Stadt und gingen mittelst derselben in -derNacht auf den ly. Februar mit drei Jnfanterieregimen-tern, einer Sapenrcompagnie und zwei reitenden Bat-terien auf das rechte Ufer über, an der Gebora sich auf-stellend, gedeckt auf ihrer Rechten durch Latour-Mau-bourg's Reiterbrigaden, die von Montijo herbeigeeiltwaren. Auch die Reservecavallerie erschien noch vor Ta-gesanbruch, durchschritt alsbald diesen Fluß und