ständen solch' nutzlose Vorsicht frommen? In der Tren-nung der Mitte vom rechten Flügel lag hier das großestrategische Problem, wodurch Letzterer, wollt' er andersder Gefangenschaft entgehen, zum eiligen Rückzüge ge-zwungen worden wäre. Mit einem Theile seiner Mann-schaft die Weichenden verfolgend oder im Schachhaltend, mußte der Spanische Feldherr sich dann mitdem andern plötzlich auf der Gegner Mittelpunct wer-fen, die, durch solche Kühnheit überrascht und bei ihrerSchwäche des Kampfes Glück gewiß nicht weiter ver-suchend, sich aus Beforgniß vor gänzlicher Jernicl mngfrüher in ihre Verschanzungen würden zurückgezogenhaben oder gar die Flucht nach Sevilla zu ergreifen ge-nöthigt worden seyn. Um das Letztere zu bewirken, hät-te es dann nur noch des gleichzeitigen Hervorbrechensjener Truppentheile bedurft, welche in der Nacht vom3. März die Brücke über den St. Peterscanal zu schla-gen beordert gewesen. Dagegen warteten diese ruhig desTreffens Ende ab', wahrscheinlich in der Hoffnung, daßihnen der besiegte Feind von selbst in die Hände laufenwerde. Graham und jeder Kriegskundige würde sonderZweifel bei solcher Lage der Dinge La Pena's Anord-nungen nicht gewählt haben. Mit Recht ward ihm da-her gleich nach seinem Einrücken in Eadiz der Oberfeld-herrnstab wieder abgenommen.
Nicht mindern Tadel scheint uns Soult zu verdienen.Er konnte mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit voraussehen,daß die Verbündeten, seinen kühnen Zug nach Errresmadura benutzend, die dadurch geschwächten, und so sehrausgedehnten Blocadeliuien vor Eadiz mit Nachdruck