Band 
Dritter und letzter Theil.
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deckt, hatte den Ort mit mehreren Bataillonen und ei-nigen hundert Reitern besetzt, seine Vorposten bis Haib-wegs von Alcanhede vorgeschoben. Diese aber ranntenbei Junot's Annäherung sogleich mit verhängtem Zügeldavon. Die ganze feindliche Linie, dadurch alarmirt,stellte sich daher unverzüglich zum kräftigsten Empfan-ge in Bereitschaft. Gleichwohl aber ward die Brückesammt den Schanzen und dem Dorfe Rio Mayor stür-mend genommen und die in Unordnung fliehenden Hau-fen derVerbündeten auf die nahgelegenen Höben zurück-gedrängt. Iunot, in der Absicht, die Richtung derWeichenden selbst zu beobachten, sprengte in der Hitzevor die äußersten Plankler, wo er von der Kugel einesEnglischen Husaren, die ihm, am Untertbeil der Stirneingedrungen, das Nasenbein zerschmetterte und amKinnbackenknochen stecken blieb, schwer getroffen, ohn,mächtig vom Pferde sank. Gegen alle Erwartung er-holte er sich jedoch fast in demselben Augenblicke wieder,zugleich den Befehl zu weiterer Verfolgung des Feindesertheilend, um genau auszukuüdschaften, ob er wirklich sobedeutende Streitkräfte auf der Seite von Alcoentre ge-sammelt habe. Allein bald überzeugt von dem Ungrun-de dieser Sagen, nahmen die Franzosen noch am näm-lichen Abend wieder ihre alte Stellung ein.

Durch diese Vortheile hatte sich die Lage der Mas-se'Mischen Armee um nichts gebessert und selbst durchdie Verstärkung, die ihr im Februar General Foi beifeiner Rückkehr von Paris , wohin er eine SendungObergeneral gehabt, zuführte, ward dieselbe nurnoch verschlimmert. Denn der Mangel an Lebensmit»