Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
209
JPEG-Download
 

209

sen Fluss-s ungestört überzugehen. Auch gelang ihmso, das achte Corps zu Cordic-ada und Moira, dassechste auf den Hohen von Pvnte de Mnrcclla und daszweite etwas links in der Richtung von Maccira auf-zustellen. Entschlossen, sich hier einige Tage zu halten,um in der fruchtreichen Gegend die der Armee so nöthi,gen Lebensmittel aufzntrciben, sandte er ein Drittel der-selben nebst einer hinlänglichen Anzahl Pferde undMaulthiere danach aus. Noch war keines der Deta-chements wieder zurückgekehrt, als der Feind am 18»Nachmittags zwei Uhr zuin Vorschein kam, die Ent-wickelung seiner Colonnen auf dem das linke Alvauferbegrenzenden hohen Berge alsbald beginnend. MitMacht drang er gegen Ponte de Murcellr vor, und esschien, als wolle er hier den Uebergang erzwingen;allein kurz darauf setzte er mit ungefähr Zc>,ocxr Man«etwas oberhalb durch die Furt von Pombeiro. Hier-durch auf ihrem linken Flügel bedroht und in Gefahr,von der Straße »)n Cclorico abgeschnitten zu werden,hielten die Franzosen nicht für gerathen, sich in eineSchlacht einzulassen, sondern zogen sich, obgleich nochnicht alle nach Lebensmittel ausgeschickten Commandoswieder eingetroffen waren, unter dem Schutze der Nachtnach Celorico zurück, wo sie am 21. in dem kläglich-sten Zustande ankamen.

Ihr Anblick erregte Lachen und Mitleid in gleich ho-hem Grade. Man glaubte, eher einen Carnevalsauf-Lug, als den Anmarsch eines Kriegsheeres zu schauen.Zerrissene Uniformen, welche die Blöße nur zur Noth-durst deckten, wechselten in buntem Gemische hier mit

m. 14