Band 
Dritter und letzter Theil.
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reits seit Ende Aprils auf den Fall der Noch angekcg-ten 140 Minenkainniern i» die Luft zu sprengen undsich über Warb« de Pnerco auf das rechte Aguedauferzurückzuziehen, wo man zu seiner Aufnahme bereit seynwürde. Jedoch nur Einem dieser Wagehälse gelang es«ach unsäglichen Gefahren, in die Festung zu kommen *).Sogleich legte Bremer Hand an das schreckliche Werk»Nach zwei Tagen rastloser Arbeit waren die Minenkam-mern gefüllt, die Kugeln in die Gräben geworfen undverschüttet, die Lasteten zerschlagen, die Geschützrohrendurch Einstampfen größerer mit Kalk umwickelter Kugelnoder andere Mittel unbrauchbar gemacht, die Pechfa-schinen, Pechkränze, Vrandwürsie und sonstige Brenn-stoffe zum Anzünden fertig, sowie aller Verrath, bestendie Truppen für den Marsch nicht bedurften, zerstört.Gegen Mitternacht vom 10 . auf den 11 . Mai zogen diesedurch den bedeckten Weg auf der entgegengesetzten Seite,wo die Erploston eine halbe Stunde später statt hatte,mit der Losung „Bvnaparte und Bayar d„ in al-ler Stille auS der Festung , mordeten die äußersten Po-sten des Bercnnungscorps, eilten dann raschen Schrit-tes unter dem Leuchten des Mondes und der brennen-den Stadt in zwei geschlossenen Colonnen querfeld ein,und erreichten des andern Morgens lo Uhr, von derfeindlichen Reiterei hart gedrängt, nach einem Verlustevon 4oo Gefangenen und 2Zo Getödteten oder Verwun-deten nebst sämmtlichem, den Zug schließendem Ge-

*) er war »om sechsten leichten Infameriereqimeiu; sein Name inSefi-sr Sem Verfasser leider unbekaan« geblieben.