Band 
Dritter und letzter Theil.
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hob sich dagegen eine Breschbattene, ungeachtet derHindernisse des Bodens, des lebhaftesten Feuers vonden Wällen und eines Tags zuvor von 1200 Mannunternommenen kräftigen Ausfalles, welcher letztere demBundes Heer, außer der Zerstörung eines Theils seinerLaufgräben und Wegnahme einer Batterie, 400 Todteoder Verwundete gekostet. Kaum aber hatte jene somühsam errichtete Breschbattene zu spielen angefangen,als sie auch sogleich, von ungeschickten Kanonieren be-dient , bis auf ein einziges Stück zum Schweigen ge»bracht ward.

Das Glück begünstigte die Belagerer durchaus nicht.Denn während der genannten Anfälle rückte auch derMarschall Soult mit einem ansehnlichen Entsatzheereschnellen Schrittes anf der großen Militärstraße vonSevilla heran, indeß er einzelne Colonnen über dasGebirge entsendete, der Verbündeten Rücken zu bedro-hen. In den Nächten auf den iz. und 14 . wurden da-her die Batterien zerstört, das Geschütz abgeführt, alleVorräthe, die nicht mehr auf das rechte Ufer nach Elvas inSicherheit zu bringen gewesen, verbrannt und die Di-vision Cole nebst 2000 Spaniern und Portugiesen mitBeobachtung des Platzes beauftragt. Das übrige Heersetzte sich gegen Soult in die Gegend von Valverde deLeganss und la Albuhera in Marsch, wo es sich mit denAbtheilungen der Generale Castanos und Ballesterosvereinigte. Diese Bewegung gewahrend, warf sich als-bald die Besatzung mit Macht auf die Zurückgelassenen,hei welcher Gelegenheit ein Portugiesisches Bataillonvon ihr fast gänzlich vernichtet ward. Hierauf zog