Band 
Dritter und letzter Theil.
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welche sie zum Rückzüge nach der Venta de Baulzwangen, wo sie sich, so wie zu Ubeda zu verschanzenanfügen. Sie aus letzterer Stadt zu vertreiben, ent-sandte der Französische Feldherr'am 24. Mai links überCabra eine bedeutende Macht; er selbst zog gleichzeitiggegen ersten: Punct, das Flüßchen Gor entlang. Jeneboten hier anfangs den Franzosen hartnäckige Gegen-wehr, verließen jedoch endlich auS Furcht, durch dienach Ubeda marschirenve Colonne abgeschnitten zu wer-den, ihre Stellung, sich über Bäza gen Lorca in einenoch weit festere zurückziehend. Sebastiani wandte sichhierauf nach Guadir zurück, wo er in einer nicht min-der starken Stellung die Bewegungen der MurcianischenAufstandshaufen geraume Zeit hindurch beobachtete, sichdann aber mit Urlaub nach Paris begab. Statt seinererhielt General Leval den Oberbefehl über das vierteCorps.

Wahrend der Waffenruhe auf diesem Puncte versuch-te General Bejinie mit drei Regimentern und einigenHaufen Landvolk von Gibraltar her sich der nur äußerstschwach besetzten Stadt Ronda zu bemächtigen. Am 4.Junius schloß er dieselbe ein, ohne jedoch seine Absichtzu erreichen, da zwei beträchtliche Truppencolonnen vonSevilla aus ihr zu Hilfe eilten. Mit Ungestüm griffendiese am 17. den zwei Stunden von Ronda ausgestell-ten Feind an. In wenigen Augenblicken war seine gan-ze Linie-durchbrochen, geworfen und ihm ein Verlustvon mehr denn looo Mann erwirkt. Nur die Unzugang-lichkeit der Gebirge, wohin die Französische Reitereirächt zu folgen vermochte,, gewährte ihm Rettung vor