Band 
Dritter und letzter Theil.
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che das Land durchzogen, dessen Reorganisation durchBonnet's nimmer rastenden Eifer schnell von Statten

ging.

Ehe wir zur Darstellung der weit wichtigern Ereig-nisse übergehen, die sich seit Tortosa's Fall mittlerweilein Spanien's Osten zum unvergänglichen Ruhme Fran-zösischer Tapferkeit begaben, scheint es fronrmli'ch undder Sache selbst angemessen, zur Vervollständigung desGanzen die merkwürdigsten Kriegsthaten im Spanischen Süden und Südwesten in gedrängter Kürze zuvor nach-zuholen. —

Nach Marbella's, Estcpona's und Sän Rvque'sFall hatte man vermuthen sollen, jeglicher Einfluß derEngländer auf dieser Seite der Provinz Granada wer-de aufhören, dagegen die schon langst projeetirts Er-oberung der wichtigen Murcianischen Feste Cartagena vor sich gehen. Allein der Gang unserer Geschichts-darstellung hat gezeigt, daß die Macht der Spanischen Aufstandshaufen dem General Sebastian! nicht einmalgestattete, den Marschall Victor an dem heißen Tagebei Chicsana zu unterstützen, geschweige denn, in die-sem Augenblicke an jenes Unternehmen ernsten Sinneszu denken. Ihn vielmehr zum völligen Abzüge aus ge-nannter Provinz zu vermögen, bedrohten sie seine Ver-bindung mit der Sierra Morena , sich mit ihrer Haupt-macht bei Gor zwischen Guadir und Böza aufstellend.Schon hatten sie die Französische Besatzung von Ubeda nach Baeza verjagt und andere bedeutende Vortheileerrungen; da erschienen am 12. Mai einige hundertReiter von Sebastiam's Vorhut in der Gegend von Gor,