Band 
Dritter und letzter Theil.
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worden, so würde keines Theiles Schale gestiegen seyn;allein auf der Seite der Franzosen gesellte sich das Ta-lent hinzu, und nun vermochte der Spanier Machtnicht fürder Stand zu halten, deren Reiterei besonderssich in dieses Krieges Verlaufe kaum je des Lorbeerswürdiger gezeigt hatte. Zur Flucht genöthigt und ver-folgt, eilte sie in das Gebirge von Chirivel und suchtewährend der Nacht Velez el rubio zu gewinnen. Denandern Morgen kam Latour - Maubourg hier an, trafaber keinen Widerstand mehr; eben so wenig die übri-gen Französischen Colonnen, indem sich der Feind inunaufhaltsamer Flucht dergestalt nach allen Richtungenzerstreut hatte, daß Blake, als er zu Lebrilla, seinemHauptquartiere, 4 Stunden von Murcia , Musterunghielt, kaum 8 bis yooo Mann von seiner Armee um sichversammelt fand. Ihm rückte ein Theil der Französi-schen Reiterei unter dem Brigadegeneral Soultbis Lum-breras nach. Von hier entsandte dieser unverzüglichstarke Recognoscirung an die Küste nach Castillo yPueblo de Aguilas, ohne jedoch einen wettern Angriffzu versuchen. Denn der Herzog von Dalmatien , durchdiesen Sieg für's Erste beruhigt, der ihm bei einemVerluste von kaum 4vo Mann den Besitz der ProvinzGranada sicherte, dem Feinde aber, mit Inbegriff 50»zum Dienst gezwungener, kriegsgefangener Teutschen,Polen und Franzosen , die bei dieser Gelegenheit zu ih-ren Fahnen zurückkehrten, gegen i600 Mann raubte,wandte sich kurz darauf mit den zum 1 . Corps gehörigenRegimentern wieder nach Sevilla , um im Nothfälle diein Ertremadura stehenden Französischen Truppen mitIII. 17