Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
264
JPEG-Download
 

264

weil er am hellen Tage aus einer zu weit vom Platzeentfernten Parallele unternommen war, eine große Men-ge braver Leute, die, wenngleich stolzen Muthes biszum Fuß der Bresche vorgedrungen, dennoch durch dasmörderische Feuer und das Bayonnett der 1000 Mannstarken Englischen Besatzung das fast erreichte Ziel wie-der aufgeben mußten; so sah er sich überdieß noch ge-nöthigt, einen Theil seines Geschützes und das ganzeBelagerungsgeräth einer siegreichen Garnison Preis zugeben, über welche der Britische Oberste Skerret denBefehl führte.

Doch wir brechen ab, den Leser mit der Darstel-lung ähnlicher Vorfälle und Gefechte, deren Zahl nichtwohl anzugeben, weiter aufzuhalten. Das Angeführtewird genügen, einmal des Französischen Heeres mühse-ligen Stand im Süden Spanien's zu zeigen, dann auchbegreiflich zu machen, warum Cadiz . die feste Hafen-stadt, fortwährend mit unerschütterlicher Ausdauer zuwiderstehen vermochte. Beides darzuthun, war alleinunsere Absicht.

Im Ucbrigen aber glauben wir noch bemerken zu müs-sen, daß mehrere Ereignisse, wie z. B. die Aufhebungeben gedachter Belagerung von Tarif«, eigentlich zumfolgenden Feldzuge gehörig, nur deßhalb in dieser Ab-theilung eine Stelle gefunden, um Suchet's Thatenreihein Catalouien und Valencia , womit wir jenen beginnen,durch solch' kleine Episoden nicht zu unterbrechen.