263
nie», worunter der General Dron und der Oberst Herzogvon Ahremberg, so wie eine Haubitze und zwei Acht-pfünder nebst acht Munitionswagen erbeutet, währendder Verbündeten Verlust nur in 7 Todten und 64 Ver-wundeten bestand. Girard rettete sich mit einem kleine»Häuflein durch's Gebirge nach Merida, wo er nnver-weilt über die Guadiana ging. Kaum von diesem ent-ehrenden Ereignisse benachrichtigt, setzte sich Drouet inMarsch, um das Uebel wieder gut zu machen; allein ertraf keinen Feind mehr, indem Hill bei dessen Annähe-rung bereits wieder auf dem Rückmärsche nach seinen vo-rigen Cailtoniiirnnge» bei Portalegre begriffen war, woer bis gegen Ende Decembers verblieb. Am 27. diesesMonats aber verließ er dieselben, sich wiederholt zu ei-nem Ueberfall gen Merida vorbewegend. Die Franzö-sin jedoch, von solcher Absicht noch zeitig genug un-terrichtet, wandten sich schnell auf Llercna, wo sichDrouet mit dem größten Theile des fünften Corps be-fand. Ein kleines Reitergefecht indeß, das am 3. Ja-nuar (1312) bei Los Santos de Maymona statt hatte,so wie manche drohende Bewegungen des Generals Hillließen Soult einen ernsthaften Angriff besorgen. SolcherGefahr zu begegnen, zog er nicht allein alle seine dis-ponibel» Truppen zusammen, sondern hob auch, umsich noch mehr zu verstärken, in der Nacht auf den 5.Januar, nach einem am 31. December vergeb-lich unternommenen Sturme, selbst die Belagerung vonTarifa auf, die General Leval zu seiner eben nicht be-sondern Empfehlung seit dem 2o. dieses Monats mit10,000 Mann begonnen hatte. Kostete ihm der Sturm,
§