Band 
Dritter und letzter Theil.
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herrscht, sollte für die Summe von iZo.ooo Piasterum ein Uhr nach Mitternacht vorn 1y. auf den 20.März dem General Campoverde überliefert werden.Schon stand derselbe mit 8000 Mann vor den WällenBarcelona's und war eben im Begriffe, 800 der Tapf-ersten in den Graben von Monjuich hinabsteigen z» las-sen, als ihn Moritz Mathieu, der hier commandirendeGeneral, des VerrathS bereits kundig, unverhofft über-fiel. Von einem mörderischen Kartätschenfeuer um-wüthet, suchten die Ueberraschten Rettung in schleuni-ger Flucht; allein in diesem Augenblicke brachen dieFranzosen aus ihren Hinterhalten gegen des FeindesFlanken hervor, ihn nach der Feste zurückwerfend. All-gemeine Niederlage und Zerstreuung war des Unterneh-mens Folge, das, außer dem Verluste der für die Ver-rätherei bestimmten Summe, noch mit mehrere» tausendMann, worunter gegen 7oo Todte, gebüßt ward. Hartverfolgt, wandten sich darauf die Uebrigcn nach denuächstgetegenen Gebirgen, wo sie sick wieder sammeltenund dann zum Theil gen Tarragona zogen.

Vollkommen gelang dagegen zu des Gouverneursewiger Schande der Versuch auf Figueras , dessen Fort,Can Fernando genannt, in Form eines ungleichenFünfecks an Frankreichs Grenze auf steilem Fels gele-gen, mit mächtigen Mauern aus gehauenen Steinen undtiefen, breiten Gräben umgeben, ein Heer von beinahe20,000 Mann zu fassen vermag. Tausend Piaster wa-ren für die Ueberlieferung dieses äußerst wichtigen Pla-tzes der geringe Preis, den sich zwei Catalonier, alsUnterbeamte bei der Verwaltung der Lebensrnittel ange-