Band 
Dritter und letzter Theil.
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gesetzt, wie die Festung so das Fort Oli'vo näher zu be-sichtigen. Dieses, ein selbststandiges Vorwerk, 4ooKlaf-ter von jener auf nacktem Fels gelegen, die freie Ebenebeherrschend «nd, bei einer auserlesenen Besatzungvon 253o Mann, gegen 60 völligbcwaffnete Schieß-scharten darbietend, bildete eine Art von Kronwerk, des-sen Unregelmäßigkeiten sehr gut zu dem Erdreich paßten,um den Thalgrund zu beobachten und rein zu halten.Die Gräben, in Felsen eingehalten, hatten bei einerBreite von 4oFnß 20Fuß Tiefe; fast alle Schießschartenwaren überwölbt. Inm Schutze des offenen Theils derKehle diente bloß ein steiler Abhang von 25 bis 50 Fuß,wahrend sie, auf den andern Seiten durch eine mitSchießlbchern versehene Gallerie geschlossen, mit ei-ner Mauer überbaut war, deren Obcrtheil Sturmpsahleschützten. Der bedeckte Weg lief auf den größten Theildes Umkreises aus. Zwei Thore, geschützt von zweiSägewerken, boten Eingang. Noch umschloß diesesungeheuere Fort von 600 Klafter Umfang in seinem In-nern ein Neduit in Form eines Hornwerks, wo sich eincasemattirter Cavalier befand, der, durch einen tiefenGraben abgesondert, ein zweites Reduit bildete. *)

Die Stadt Tarragona selbst, deren Festungswerkenicht mehr bestehen, erhebt sich unter einem schönen,gemäßigten, jedoch mehr warmen als kalten Himmels-striche, auf einer hoch über dein Meere gelegenen kah-

Es versteht sich wohl von selbst, »aß man diese innere Befestigungeist nach »er Einnahme de» Fort » bemerken kennte.