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eine große Redoute, die General Rogniat in der Nachtzuvor am User des Meeres hatte anlegen lassen. Docherreichten sie ihre Absicht nicht, da die Arbeiter bereitsgedeckt waren.
Am 10., als die Besatzung einen gleich fruchtlosenAuSfall wagte, ward sie durch die schwachen Trümmerder bei Figueras geschlagenen Armee Campoverde's bisauf ö Regimenter Infanterie und 2oo Pferde verstärkt,die Englische Schiffe im Hafen von Tarragona an's Landsetzten, einer großen Menge bewaffneter Bauern nicht zugedenken, welche sich bereits daselbst befanden. Wie-derholte Ausfälle, am andern Tage und in der Nachtunter dem Schutze des Feuers des Platzes r.nd der vondem Capitän Codrington befehligten Flotte unternom-men , wurden wie die frühern mit demselben Erfolg zu-rückgewiesen.
Der Belagerer Strcitkräfte zu theilen und sich desvorerwähnten Klosters La Sierra desto sicherer zu be-mächtigen, hatten sich inzwischen zahlreichere Aufstands-Hansen unter Manso'S Befehle bei Monblanch gesammelt.Allein General Frere, mit 4 Bataillonen und 200 Hu-saren am 12. aus dem Lager vor Tarragona über Ballsaufgebrochen, erschien noch zeitlich genug, um diesen eng'eingeschlossenen, hart gedrängten wichtigen Verbindungs-Punct mit Lerida zu entsetzen und den Feind weithin zu-rückzutreiben. Allein andere Haufen zeigten sich bei Ven-drell und Arbos. Gegen sie ward am i4. General Pa-lombini ausgesandt, der sie nach leichter Gegenwehr aus-einandertrieb und die meisten Städte und Dörfer der Um-gegend den Französischen Waffen unterwarf.