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durchaus zwecklos und frevelnd gewesen wäre; dann wür-de Contreras zu tadeln, obgleich dadurch die anderePartei dennoch nicht zu entschuldigen seyn. Indeß war-um besteht man hier bloß auf dem Begriffe der Bela-gerung? Kann der Widerstand nicht als der imTreffen angesehen werden, wo sich jeder halten soll, solange er es irgend vermag? — Ferner, waren nicht dieSpanier der angegriffene Theil, ja der ungerecht ange-griffene? Dürften sie hier nicht Alles versuchen, wasdas Nothrccht irgend erlauben kann? — Also schon ausdiesen Gründen, abgesehen von denen, die der SpanischeGeneral noch besonders für sich anführte, würde der Fran-zosen Handlungsweise als durchaus verwerflich anzusehenseyn. — Uebrigens scheint in dem Vorwürfe, den Su-chet jenem machte, mehr ein böses Gewissen sich verde-cken oder selbsttauschend beschwichtigen zu wollen, alseine ernste Meinung sich zu offenbaren. Wenn er abervollends als Grund der Vertheidigung des Betragens derSeiniqen anführt, Eroberung mit Sturm be-rechtige zu Mord und Brand; so ist dieser Arti-kel des pratendirte» Kriegsrechts mehr nur dictirt voneiner den Menschen entehrenden Grausamkeit und durcheine lang genährte, unglückselige Gewohnheit aus derZeit der Rohheit auf die Gegenwart vererbt, als ge-gründet auf Vernunft und Humanität, den letzten Quel-len alles RechtS. — Ein edler Feind hatte den helden-müthigen Vertheidiger des Vaterlandes geehrt, nichtnoch durch Vorwürfe zu kränken gesucht. — Tarrago-na's Schicksal schändet den Französischen Ruhm, wiedas von Gerona und Zaragoza .