8-5
nen Vortheile verfolgte. Habert kam jedoch nicht soschnell zum Ziels, als man es vermöge der kraftvollenAnstrengungen seiner Truppe» hätte erwarten sollen.Ihm entgegen standen Iayas und Ardizabak mit der Di-vision Albuhera, gleich tapfer Widerstand leistend, alsjener Erste nmthvoll den Angriff begonnen. Hart ge-drängt fing eben nach mörderischem Kampf das 5. leichteRegiment an, der Uebermacht zu weichen; da erschienrettend das 16. von der Linie unter Montmarie's An-führung und warf den Feind in gedachte Stadt zurück.Aber auch hier benutzte dieser zu seiner Vertheidigungjedes Haus, wie äns Fenstern so von den Dächern herabWunden und Tod unter den die Straßen füllenden Fran-zofen verbreitend. Sie zu umgehen erschien in diesemAugenblicke eine zahlreiche Spanische Cavallerieabthei-lung von der Straße von Valencia her. Freilich fehltedieselbe ihres Zweckes und ward sogar durch das 24. Dra-gonerregimcnt unter General Delort mit Verlust vonzwei Artillericstücken und 3c> Kanonieren bis jenseit Al-balat zurückgetrieben; dessen ungeachtet behauptete sichdie feindliche Infanterie, wiewohl durch jenes Ereignissvon Valencia abgeschnitten, immer noch in Pnzül, so wieanfden Höhen von Puche. Am Ende aber fiel die StadtPuzol dem beharrlichen Angriffe der durch solchen Wider-stand zu jeglicher Kraftanstrengung aufgeforderten Fran-zosen; mit ihr zugleich kamen 700 Mann der Walloncn-garde in ihre Gewalt.
General Klopiski, diese vom Centrum und dem lin-ken Flügel der Französischen Armee erfochtenen glänzen-den Vortheile kaum gewahrend, verdoppelte seine An-