Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
346
JPEG-Download
 

8-46

strrngunqen, doch nicht sowohl die rasch sich folgende»ungestümen Angriffe der Spanier auf den ihm anvertrau-ten rechten Flügel abzuwehren, als vielmehr steselbst mit Nachdruck zurückzuschlagen und gleichen Siegüber sie zu erringen. Mit unwiderstehlicher Tapferkeitwarf sich General Robert, an der Spitze des n4. Fran-zösischen Linienregimeuts und des i. von der Weichsel ,auf den Feind; seine Reihen wurden nach mehrmaligenAngriffen durchbrochen und in die Flucht geschlagen. DerSieg auf diesem Puncte war so entscheidend, daß nunKlopiski selbst, die weitere Verfolgung der Fliehendendem General Robert überlastend, mit dem 44. Infante,n'eregimcnt und den Dragonern Napoleon zur Verstär-kung des Centrums herbeizueilen und dessen Fortschrittezu unterstützen vermochte. In einem Augenblicke warenhier drei feindliche Bataillone durch kühnen Sturmrittdieser Dragoner über'« Haufen geworfen; öoo Gefange-ne fielen in ihre Hände. Ungesäumt stürzten sie sichhierauf in Verbindung mit dem 4. Husaren - und 1Z.Curassierregiment auf die feindlichen Ncitermaffen undJufanterievierecke, durchbrachen beide, bedeckten dasSchlachtfeld weithin mit Leichen und Waffen der GegnerUnd machten deren 2000 zu Gefangenen, worunter 150Officiere. Bis zum Bache Vetcra wurden die Geschla-genen rastlos verfolgt. Hinter demselben und einer tiefenSchlucht nahmen sie von Neuem Stellung. Aber auchaus dieser wurden sie nach einigen lebhaften Angriffen ver-trieben und zu schneller Flucht gezwungen, die sich baldin gänzliche Unordnung verkehrte.

Nach einiger Rast erhielt Palombini den Auftrag,