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lencia, die Hauptstadt der Provinz , unangegriffen mvoller Stärke. Vor und in derselben befand sich hin-ter einem von unzähligen Canälen durchschnittenen unddurch eine Kette von Fcldverschanzungen gedeckten Erd-reich eine zu bedeutende feindliche Macht, als daß Su-chet bei dem damaligen geschwächten Zustande seinerArmee von einem allgemeinen ernstlichen Angriffe auf die-se Werke und die dadurch umkreiste Stadt, deren Be-nennung bei so außerordentlicher Ausdehnung der Ver-schanzungen eine große Anzahl Bataillone erforderte, ei-nen glücklichen Erfolg hätte erwarten können. Um da-her mit einem Schlage alle die verschiedenen Corps,welche dieses feindliche Heer, die einzige Stütze deSKriegs in diesem östlichen Theile Spanien's, bildeten,in dem Platze einzuschließen und einer so wichtigen Un-ternehmung überhaupt gewachsen zu seyn, mußte er dielängst verheißene Verstärkung abwarten, die nach denbereits eingegangenen Nachrichten bald eintreffen sollte.Solche Vermehrung der Französischen Streitkräftevor Valencia hatte zur nothwendigen Folge, daß meh-rere wichtige Puncte Navarra's, Aragon's und Catalo-nien's den Einfällen der feindlichen Parteigänger Preisgegeben wurden. Allein dieser Nachtheil verschwand vondem ohne Vergleich wichtigen Vortheile, den die Er-oberung jener Stadt gewähren mußte. Denn nur durchdieselbe konnte es gelingen, sich von da mit der Fran-zösischen Südarmec über Murcick in Verbindung zu se-tzen und dieses Küstenland Joseph's Scepter zu unter-werfen. Die schon erwähnten Gefechte bei Calatayud und Ayerbe waren für die Franzosen sehr unglücklicheIII. 23