366
gebrrng in den eisernen Willen des ungünstigen Geschicks.Oberst Christophe wandte sich hierauf mir Zoo seinerHusaren nach Cullera , einer Stadt an der Mündung desLucar, die Villacampa mit 1ZOO Mann besetzt hatte,der es jedoch nicht gerathen fand, sich in ein Gefecht ein-zulassen, sondern sich weiter gen Alcvy zurückzog. InVerfolgung der Geschlagenen langte am 2y. der Franzö-sische Vortrab in S. Felipe, halbwegs zwischen Valencia und Alicantr an, wo er ei» großes Reismagazin nebsteiner Million Jnfanteriepatroneu als willkommene Beu-te nahm. Freire und Vassecourt, durch Snchet's Ucber-gang auf das rechte Euadalaviarufer ebenfalls von Blakeabgeschnitten, wandten sich bald darauf in einer Rückbe-wcgung gen Alicante , um sich nach Vereinigung mit obengenannten Corps zwischen dieser Feste und Alcoy demGeneral Montbrun entgegenzustellen, der mit drei Divi-sionen vom Tajo her im Anzüge war.
Gleich nach diesem Ueöergang ließ es der Marschallseine erste Sorge seyn, sich der Schwellungen zu bemäch-tigen, um die unzählige Menge von Canälen, worauf dieValencianer so großes Vertrauen hatten, weil sie dadurchsowohl die Annäherungsarbeite» gegen den Platz unterWasser zu setzen, als die Gräben ihres verschanzten La-gers anzufüllen gedachten, wieder in den Guadalaviar,woher sie ihr Wasser harten, zurückzuführen. Eine Sa-peurcompagnie vollführte dieses mühvolle Geschäft mit»«gemeiner Schnelligkeit und machte so dieses Verthei-digungsmittel des Feindes unnütz. In den folgendenTagen wurden die Lager näher gerückt und die Stellungverbessert. Auf den Straßen von Quarte und Murcia ,