und Dicke gab. Die früher von den Spaniern angelegter»Verbindungsgräben wurde» wieder hergestellt, die Brückegegen die Picurina abgetragen und ,, damit der Feindbei feiner Annäherung gegen den Wallbruch neues Hin,derniß finde, vor den Frontspitzen der Bollwerke L und7 ein tiefer Wassergraben gezogen; ein massives unvol-lendetes Werk von Erde, welches, vor dieser Fronte ge-legen, statt eines halben Mondes diente, zur Unterbrin»gung von Schützen in ein gutes Werk uingeschaffen.Brustwehren erhoben sich auf den Brücken gegen SänRoque zur Deckung der Ucbcrgänge und Arbeiter warenbeständig bemüht, die beiden gemauerten Damme vonhinten mit Erde noch mehr zu befestigen, um der Ueber-schwemmung, woran so äußerst viel gelegen, versicherts» seyn.
In der Nacht vom 18 . verlängerten die Belage-rer ihren Laufgraben vor Picurina links hin um 150Klafter, indem er sich bis hart an den Revillasbach er-streckte. Sich zu unterstützen und durch Kcrnschüsse dasFeuer dieses Forts zum Schweigen zu bringen , hattensie seit dem vorigen Tage eine Batterie in einer im Mit-telpuncte ihrer Parallele gelegenen Redoute angefangen.
Dagegen eröffnete die Besatzung in derselben Nachtauf der linken Face des Bollwerks 7 zwei neue Schieß-scharten und führte zu den zwei Sechszchnpfündern,. diesich bereits dort befanden, noch zwei Merundzwanzig-pfünder, einen zehnzölligen Mörser und eine achtzölligeHaubitze, welche mit Hell seyn in Verbindung mit demGeschütze auf Sän Roque, Picurina, dem Schlosse undden Bastionen 5 und 6 gegen die feindlichen Werke ihr