die Linke der Laufgräben heftig beschoß, und die Reiterei,von der Spitze des andern Bataillons unterstützt, mit»»gemeiner Kühnheit in vollem Galopp, die Rechte der-selben umgehend, sich auf die 12oo Sehnt dahinter be-findlichen Niederlagen warf und die Unbewaffncten bin-nen wenigen Minuten gänzlich auseinander sprengte.Solche Schmach zu rächen oder doch zu tilgen, stürztenvon allen Seiten sehr starke Britische und PortugiesischeColonnen heran; worauf sich denn die Tapfern, nachdemsie einen großen Theil der Parallele zerstört und demFeinde 4oo Mann getbdtet oder verwundet hatten, mit5oo Stück Schanzzeug beladen und zwei Gefangenen wie-der in den Platz zurückzogen. Der eigene Verlust be-lief sich auf 2oo Mann, die des fernern Kampfes un-fähig geworden; unter ihnen zählte man y Offnere, ein-schließlich des Vataillonschefs Perez, der kurz darauf aneiner schweren Wunde starb.
Noch größere Nachtheile erlitten die Belagerer durchdie starken Regengüsse, welche gleich nach ihrem Erschei-nen bis zum 24. März mit fast ununterbrochener Ge-walt auf sie herabströmten. Ihre Laufgräben, übereine Niederung geführt, füllten sich mit Wasser; diesanftesten Böschungen stürzten ein. Das Geschütz ver-sank in die lockere Erde, die plötzlich angeschwellte Gua-diana zerriß die Schiffbrücke und die mächtige Flut diesesStroms in Vereinigung mit den anhaltenden Stürmenmachte die Verbindung und die Zufuhr von der andernSeite durchaus unmöglich — Umstände, die vielleichtmanchen Andern zum Abzüge bestimmt hätten. AberWellington beharm bei feinem Unternehmen. Die Aus-