Band 
Dritter und letzter Theil.
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Allein ein entschiedener Widerstand von Französischer Seiteließ dieß Unternehmen nicht zur Ausführung kommen. Keinbesserer Erfolg war aus den andern Ucbergangspuncten zuhoffen, da die Franzosen alle Brücken von dem Dörfchen Purente he Duero bis Zamora hinab mehr oder minder besetzt«nd diese wie die Stadt Toro stark befestigt hatten.

So standen sich beide Armeen bis zum 7. Ju-lius gegenüber, ohne daß irgend etwas von Be-deutung zwischen ihnen vorgefall.n wäre. An diesemTage aber erschien Bonner mit seiner Division aus Astu-rien, dessen Hauptstadt er seit dem 17. Mai wieder be-setzt hatte, und brachte so Marmont'ö Macht auf47,060Mann, worunter jedoch nicht mehr den Zooo Reiter, wah-rend der Feind deren 5000 zählte. Hatte es Wellington bisher nicht gewagt, den Uebergang mit Gewalt zu er-zwingen und Entscheidendes gegen Marmvntzu unterneh-men; so war solches unter den jetzigen Umstanden um soweniger rathsam. Die Armee von Galicien so wie an-dere Spanische Haufen wurden daher gegen der Franzo-sen Rücken und Flanken in Bewegung gesetzt, theils zurAuffangung ihrer Zufuhren, theils und vorzüglich zurTrennung ihrer Srreitkräfte. Marmont, von diesemPlane noch bei Zeiten benachrichtigt, suchte dessen Aus-führung durch eine Schlacht zu vereiteln. Er manoeu-vrirte zu dem Ende vom iz. bis 16., indem er seineHauptmacht nach seinem rechten Flügel gegen Toro zog,als beabsichtige er hier auf das linke Dueroufer überzu-gehen. Schnell folgte Wellington dieser Bewegung.Jener aber kehrte in der Nacht auf den 17. durch einenäußerst angestrengten Marsch nach Tordesillaö zurück.