Band 
Dritter und letzter Theil.
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zu unterziehen pflegen, in deren Ermanglung es vondem Ortsvvrstande den Einwohnern der Reihe nach aufeine bestimmt!.- Zeit gegen ihren Willen übertragen wirb.Der fast durchgängigen Erbärmlichkeit ungeachtet ist un-ter diesen Wirthshäusern dennoch eine wesentliche Ver-schiedenheit. Unter Posadas versteht man die geringernGasthöfe in Städten oder Dörfern. Auch sie geben nurObdach, eine zubereitete Küche erwartet man vergebens.Daher es nothwendig, von den mitgebrachten oderselbstgekansten Lebensrnitteln seinen Tisch besorgen zulassen. Doch streiten auch manche mit den kleinernFoudas nm den Vorzug; besonders zeichnen sich dieim Königreiche Valencia und die auf der Landstraßevon Madrid nach Eadiz, wie bereits bemerkt, sehr vor-tbeilhaft aus, wahrend die in Aragon, Ertrsmadura,Alccastilien, Jaen und Murcia mehr als erbärmlich sind.In den Mcsoacs, wo man weder mit Wein noch Spei-sen bewirthet wird, kehren fast ausschließlich nurMaul-t! iertreiber ein und überhaupt Menschen von den nied-rigsten Classen. In den Ventas hingegen erhält manLebensmittel, jedoch sehr spärlich, da Alles nach derFrngalitär der Spanier auf einen äußerst geringen Be-darf berechnet ist. Wer an gute Bissen gewohnt und

sie bloß mit Erlaubnii; der OrtSobrigkeit und «war nm auf kurzeZeit verlassen dürfe». Viele gehorchten, noch mehrere oder verschwan-den aufimmer. Gleichwohl haben sie ihre alten Sitten und Gebräu-che, ihre eigenthümliche, aus gemeinen entstellten Wärtern geformteSprache und Kleidung beibehalten. Das Tittelkupfer dieses Landeszeigt einen Zigeuner mit seiner Frau, der i"> Castilianifchen Giran»helft.