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UNI halb 2 Uhr aufflog, doch so unbedeutend, daß manfür den Augenblick den beschlossenen Sturm nicht aus-zuführen wagen durfte. Ein gleichzeitiger Versuch gegendie Fronte der Stadt ward von den Belagerten abgeschla-gen und noch vor der Morgendämmerung hatten diesedie durch die Erplosion entstandene kleine Oesnung mitErdsäcken bereits wieder verbaut und Abschnitte dahinterangelegt. Eine zweite Mine, gleich stark geladen, 115Klafter unterhalb der erstern, schien des Feindet Absichtförderlich. Sie sprang am 4. Oktober Abends um halb6 Uhr und öffnete den Wall auf i7 Klafter Breite.Schnell erstieg ein ganzes Regiment den Kamm derselben,während eine andere Colonne die kleinere Bresche stür-mend nahm. Der hinter beiden angelegten Verschanz»»- Dgen jedoch konnte der Feind, seiner in der Nacht nochwiederholten Angriffe ungeachtet, nicht nur nicht Meisterwerden, sondern ward am andern Tage sogar von dermuthigen Besatzung aus seinem bereits auf der größer»Bresche errichteten Unterkommen vertrieben. Diese zogsich hierauf nach Zerstörung desselben und mit einerMenge erbeuteten Schanzzeugs beladen wieder in denPlatz zurück. Ein mörderischer Kampf! Die Verthei-digung der Abschnitte allein kostete den Franzosen 27Todte und 42 Verwundete. Kaum waren die Verbün-deten unter einem sie überschüttenden Hagel von Bombe»und Granaten mit Wiederherstellung des Zerstörten sowie mit Umwendung der genommene» Brustwehr in ei-nem dem Platze zugekehrten Laufgraben fertig gewordenund beschäftigt, die Verdauung bis auf 30 Fuß Entfer-nung von den Abschnitten der Gegner vorzutreiben, als