Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
553
JPEG-Download
 

553

tung behandelt. Obschon die durch? den anhaltenden Re-gen sehr verdorbenen, überdieß mit Gepäck, Wage» undeingeschlagenen Rumfäffern bedeckten Wege keine schnelleVerfolgung erlaubten; so fielen den Franzosen dennocheine Menge Nachzügler in die Hände, die eben keinewillkommene Beute waren, da in den verlassenen, zumTheil verheerten Dörfern durchaus keine Lebensrnittelanzutreffen gewesen, und die Armes daher genöthigt ward,sich mit grünen süßen Eicheln zu begnügen. Die Pferde«und Manlthiere empfanden solche Entbehrungen härterals die Menschen; der größte Theil derselben erlagdem Mangel. Viele Kanonen mußten deßhalb vergra-ben oder unbrauchbar gemacht und die Pulverwagenin die Lust gesprengt werden. Dieß, wie nicht minderdie dem Könige Joseph zu Salvatierra de Francia *)gewordene zuverlässige Kunde von Wcllington's Rück-züge nach Ciudad Rodrigo und hinter die Agueda zurErholung seiner Armee in gemächlichen Winterquartie-ren, bestimmte auch jenen, diese unfruchtbare und völ-lig ausgesogene Gegend zu verlassen und sich in gleicherAbsicht Castilien's minder verwüsteten Provinzen zunähern. Das Hauptquartier der Armee von Portugal,welche unter Reille's Oberbefehl gestellt worden, kamnach Valladolid; die Südarmee zog über Avila genToledo, wo Soult sein Hauptquartier aufschlug; diedes Centrums verfolgte fast denselben Weg, auf demsie vorgerückt war, und langte den 3. December zuMadrid an.

) Diese Stast,auch Msrusrerdes geuanin, liegt unser!! der Portu-giesischen Ercnje.