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Diese sonst sv blühende Stadt, zeigte das Bild dertraurigste» Verödung. Die schönsten Gebäude standenleer, oder waren der Zufluchtsort des tiesstcn Elends.Ein Theil der Felder war in der vergangenen Jahrszeitnicht eingesäet, der andere durch die zahlreichen Armeenvor der Ernte zur Fütterung abgemähet oder zertreten.Unerschwingliche Preise gönnten nur Wenigen den kärg-lichen Genuß des Brotes, das indeß bald auch für desGoldes schwerstes Gewicht kaum mehr zu erhalten war.Der entsetzlichste Mangel drückte Reich und Ärm, Hochund Niedrig mit gleicher Gewalt; die schrecklichsten Krank-heiten quälten die dem Hunger preisgegebenen unglück-lichen Menschen. In allen Straßen sah man das Elendwandeln, an jeglichem Platze begegnete man seinen Opf-ern. Schon des Todes Beute wankten ausgemergelteSkelette umher mit ekelhaft angeschwollenen Füßen, imFreien wie im Innern der Häuser lagen die Leichen auf-gehäuft, zu deren Fortschaffung die Hände mangelten —ja. wer mag es glauben, Mütter im reichsten Schmucke,aber erfaßt von des Hungers nagendem Schmerze, forschtenumher, ob nicht Jemand für der blühenden Tochter feilgebo-tene Reize des VroteSsparsamsteGe.be reichen wollte ! —Die Resultate dieses Fsldzugs, wozu Welling-ton den Plan entworfen, sind für diesen im Allge-meinen sehr ehrenvoll. Die ganze Schwere desKriegs lastete fast auf ihm allein, da der SpanierBeistand nur von sehr geringem Belang war. Gleich-wohl aber bekämpfte er die bedeutende Uebermacht derGegner und verscheuchte durch deren Niederlage bei denArapiles das Phantom der Unüberwindlichkeit der Frau-