Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
559
JPEG-Download
 

55g

und Abiöbal standen bereit, jene Zahl zu vermehren. Rech-net man noch hinzu die vielen, besonders in Anoaliissc-n neugebildeten GuerrillaShausen, welche während der zwischenbeiden Haupthceren eingetretenen Waffenruhe mit nim-mer rastender Regsamkeit ihr Wesen trieben; so wirdman sich die Gefahr vorstellen, die der Französische »Macht drohete, zumal, da der Englische Feldherr ne-ben der Verstärkung seines Heers sich die Wiederge-burt der fast ganz entwichenen Mannszucht hatte äu-ßerst angelegen seyn lassen. Die vielen und oft wieder-holten Anfalle jener ungeregelten Haufen auf die ver-schiedenen, von den Franzosen noch besetzten Communi-cations- und andere Posten, so wie der letzter« Angrif-ft selbst auf mehrere im nördlichen Spanien inzwische»verlorene feste Plätze, als unwesentliche, für's Ganzenicht entscheidende Episoden übergehend, beschränken wiruns bloß darauf, die mit dem Frühlinge ISIZ begin-nenden Operationen der sich feindlich gegenüber steben-den regulirten Hanptheere erzählend zu entwickeln. WaSunter den damaligen Umständen der Begebenheiten Aus-gang und Erfolg seyn mußte, mochte Jeglicher leichtermessen, der einsah, wie sehr die an sich schon ebennicht glänzenden Streitkrafte des Spanischen Königsdadurch noch mehr geschwächt wurden, daß ein großerTheil derselben noch wahrend des vollen Rückzugs nachVitoria die östlichen Provinzeü Spanien's ,md mehreredortige Festungen besetzt hielt und somit am Fuße derPyrenäen , wo der Kampf der Entscheidung gekämpftwerden sollte, nicht verwendet werden konnte.

Wie sehr Soult's Abwesenheit der Dinge mißlichen