Band 
Dritter und letzter Theil.
Seite
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von dieser Seils her zu vertheidigen- theils die Reservezu bilden. Sonlt stellte sich mit seiner Armee den Ver-bündeten gerade gegenüber. Seine Mitte krönte die Berg-kette zwischen den beiden Hauptstraßen; rechts bedrohteer die Spanier, welche Soraiiren besetzt hielten, und ei-ne Division stand links auf beherrschenden Höhen jenseitder von Roncesvalles und Jubiri kommenden Straße.

Fast in dein Augenblicke von Wellington's Ankunfteröffnete Sonlt den Angriff. Der Kampf war hartnäckig,jedoch nicht entscheidend, da beide Theile, den linkenFlügel der Verbündeten ausgenommen, ihre Stellung bei-behielten. Dieser mußte, lebhaft gedrängt, das Dörf-chen Sorauren verlassen, das für heute, aller Anstren-gungen ungeachtet, den Franzosen nicht wieder entrissenwerden konnte. Am andern Morgen, nach Ankunft derInfanteriedivision Packenham, die Wellington alsbaldzur Verstärkung von Cole's linkem Flügel auf den An-höhen von Sorauren mit der Fronte gegen dieses Dorfaufstellte, weil die Franzosen durch Sammlung bedeuten-der Streitkräfte auf diesem Puncte einen Hanptangriffzu beabsichtigen schienen, entfaltete sich das blutige Ta-gewerk von Neuem. Mit mehr Muth als Tapferkeitstürmten letztere heran, trotz des wirksame» feindlichenFront- und Flankcufeuers lange unaufhaltsam vordrin-gend. Allein ihre Verwegenheit scheiterte au dem gere-gelten Widerstände und der kalten Ausdauer der Geg-ner; sie wurden geworfen und mußten sich mit großemVerluste über die Leichenhügel ihrer gefallenen Vrüderwieder in ihre Aufstellung zurückziehen. Daß die Ver-bündete» nicht weniger gelitten, bedarf wohl der Er-