Von d er Off mbchrung IEsu Christi rt. z
dei n von der Quelle des Lebens , nehmlich von GOtt zu wünschen verpflichtetwar.
§. 70. In dem l 7. Vers folgt: und er maß die Mauer 144. Ellen nachder Maß eines Menschen , welche Maß auch der Engel hatte. Hier siehetman klar, daß der so da gemessen hat, Christus der HErr gewesen, indem allhierim Gegensatz eines Engels gedacht wird. Und weil in dem vorhergehenden Versdie Länge, Breite und Höhe der Stadt gemessen, so ist offenbahr, daß allbier derMauren Dicke gemessen worden. Es wird gesagt: nach der Maß eines Men-schen, welches Maß auch der Engel hatte. Hier können wir nun nicht anders,als figürlich reden, um dieses Maß dem Liebhaber vorzustellen : müssen uns dannen-hcro wieder zurück in das erste Capitel zu dem;biß zu dem 4vten wenden. Esmüssm aber diese §.§. mit allem Fleiß gelesen und wohl betrachtet werden, so wirdman dasjenige, was wir allhicr auffs rüdeste davon reden wollen, zur Gnüge ver-stehen können. Daß der Mensch nach dem Bildnüß und dein Gleichnüß GOttesgeschaffen, wird aus 6en. i. r6. unwiedersprechlich gelehrt: Von der Gleichheitdes menschlichen Leibes im Paradieß mit dein verklärten Leibe JEsu Christi, ist hie«bevor an seinen: Ort geredet worden , und von der Gleichheit der englischen undmenschlichen Leiber, (siehe mit allem Fleiss oben gemeldte §. §.c. I,) so wirst du dasMaß des Menschen, welches auch der Engel hatte, vollkommen verstehen; Fernerauch den Unterscheid der grossen Stadt GOttes, und der kleinen Stadt des Men-schen begriffen können, da jene cubisch, diese aber nur viereckige nach der Ober-Fläche gemessen.
§. 7 r. Im n.biß 14. Vers dieses rr. Capitels wird diese fürtreffliche herr-liche und wunderwürdigste Stadt GOttes nach ihrer äußern Gestalt oder Ansehenbeschrieben: Vorn 1;. bißr. i. Vers aber derselben innerliche Gestalt. Die Stadt,sagt er, war rein Gold, sie war gleich dem reinen Glaß. Hier wird von keinemrnicenLüschen o geredet; und weil davon schon hin und wieder allbereit überflüssiggeredet worden, insonderheit im ersten Theil vom G, als muß der Liebhaber in al-lein vorhergehenden nachsuchen. Es ist das wunderzarte O - Glaß, die ewige UmVergänglichkeit. Die Gründe der Stadt aber waren gezieret mit allerley Evelge-steinen , (D'.irchstrahlungcn Göttlicher Majestät und Herrlichkeit,) als einemJaspis, der da grünlieht und durchsichtig. (r.) Einen: Sapphier, blau unddurchsichtig. (;.) Chalcedonier, goldgrünlicht. (4.) Smaragd, schön durch,sichtig grün. (f.) Sardonich, bleich Fleischfarbig. (6.) Sardis , dunckel«roth. (7.) Chrysolith, lichtgrün. (8.) Beryll, goldfarbig aufViolet. (-.)Topasier, goldfarbig strahlend. (10.) Chrysopras, recht goldgrün. (n.)Hyacinths hochgoldfarbig ausRöthe. (12..) Amethist, purpurfarbig, braunroth. (SieheL-ecb. 1, r.7.18.) DiezwölffThore aber waren zwölff Perlen,(jwölfferlep'Strahlen des unendlichen unbegreifflichen reinen Göttlichen Lichtes.)
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